Erster Ring

Der erste Abschnitt der Umweltspur auf dem ersten Ring wurde im Dezember 2018 hergestellt, Fahrräder und Busse fahren nun ab dem Sedanplatz stadteinwärts auf einer eigenen Spur.

Auf dem Bismarckring wurde eine Fahrbahn in eine Rad- und Busspur umgewandelt.

Voraussichtlich 2020 werden weitere Maßnahmen umgesetzt, um den Weg für Radfahrende Richtung Hauptbahnhof sicherer zu machen.

Baumaßnahmen am 1. Ring.

Die Umweltspur ist Teil des Sofortpakets zur Luftreinhaltung, das die Stadtverordnetenversammlung im September beschlossen hatte. Sie ist außerdem ein weiterer Baustein für das Rad-Grundnetz 2020.

Die linke Spur am Sedanplatz wurde zu einem reinen Linksabbieger in die Wellritzstraße umfunktioniert. Der erste Ring ist hier für den Autoverkehr nur noch einspurig befahrbar. Dies soll Autofahrer, die aus dem Taunus kommend nur durch Wiesbaden hindurchfahren wollen, dazu bewegen ab dem Dürerplatz den zweiten Ring zu benutzen.

Die Umweltspur ist bereits vollständig nutzbar, es folgt noch eine flächige Rotfärbung der Einmündungsbereiche der Querstraßen, um das Vorfahrtsrecht für Bus und Rad deutlich zu machen. Außerdem wird in Kürze der Weg auf dem Mittelstreifen des Rings in Richtung Sedanplatz für den Radverkehr freigegeben und beschildert.

Im Rahmen des Rad-Grundnetzes 2020 ist vorgesehen, den gesamten ersten Ring mit einer sicheren Radverkehrsverbindung auszustatten. Im Sofortpaket ist zudem eine durchgehende Busspur beschlossen worden. Durch die jetzt realisierte Umweltspur fahren neben der ESWE-Linie 1 auch die Regionalbusse 225, 245, 271 und 274 aus dem Taunus beschleunigt am Stau vorbei.

Gearbeitet wird an den Planungen für den Mittelstreifen als auch für die Fahrbahn. Der Mittelstreifen soll vom Sedanplatz bis zu querenden Fahrradstraße Bertramstraße durchgängig befahrbar sein. Dazu müssen die Kreuzungen neu strukturiert werden. Zwischen Ringkirche und Schiersteiner Straße ist eine Radspur mit Busfreigabe geplant.

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