Innenstadt-Gipfel #RevivalCity Wiesbadener Impuls

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesbaden lädt zum Innenstadt-Gipfeltreffen ein. Am 1. und 2. Juli wird im RheinMain CongressCenter (RMCC) eine zweitägige Konferenz stattfinden.

Innenstadt-Gipfel #RevivalCity Wiesbadener Impuls.

Die Fußgängerzonen sind leer gelaufen. Kunden sind ins Internet ausgewichen. Sie lassen sich bis hin zu Mahlzeiten nahezu alles nach Hause liefern. Jetzt stehen die Innenstädte vor einer Herkules-Aufgabe. Aus der Krise heraus müssen sie wieder Attraktivität gewinnen und die Revitalisierung schaffen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesbaden lädt deshalb zu einem Innenstadt-Gipfeltreffen ein. Erfahrungsaustausch, gute Beispiele aus anderen Städten sowie Unterstützungsmaßnahmen stehen auf dem Programm. 

Von Wiesbaden soll ein Impuls ausgehen

Schon der Hashtag #RevivalCity kündigt an, was das Ziel der Convention ist. Die Innenstadt mit ihren Akteuren aus Kultur, Handel und Dienstleistungen hat in der Pandemie schwer gelitten. Deshalb wollen wir - die Wirtschaftsförderung der Stadt Wiesbaden - mit dieser Konferenz ein Signal zum Re:Start geben.

Wie schon beim 'Gipfeltreffen der Veranstaltungsbranche' im Februar, steht eine Trendvorschau mit frischen Ideen und neuen Konzepten auf dem Programm. Von Wiesbaden soll ein Impuls ausgehen, der allen dabei hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Thema 'Lebenswerte Innenstadt'

Das Konzept der Konferenz am 1. und 2. Juli wird die globale Sicht auf das Thema 'Lebenswerte Innenstadt' mit den lokalen Bedürfnissen der Wiesbadener Bevölkerung und der Wirtschaft richten. International gefragte Experten werden Trends analysieren und in die nahe Zukunft der Innenstadt nach der Pandemie blicken. Wie in allen anderen Lebensbereichen auch, hat die Pandemie die Standards auf den Prüfstand gestellt und Gewohnheiten umgekrempelt. Die Pandemie hat Entwicklungen beschleunigt, die auch vorher schon absehbar waren. Da sind gute Beispiele - 'best practices' - wichtig, von denen Akteurinnen und Akteure lernen können wie Pfade in die Zukunft funktionieren. 

Wiesbaden ist eine klassische europäische Stadt

Der Termin Anfang Juli ist ambitioniert. Wie bei der Pandemiebekämpfung auch, brauchen wir mehr Geschwindigkeit, mehr Kooperation und eine bessere Nutzung der Ressourcen. Wenn wir künftig mithalten wollen, brauchen wir eine agile Standortförderung. So erläutert dies Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz. Nie waren Vermieterinnen und Vermieter so gesprächsbereit, Behörden so aufgeschlossen, Nachbarinnen und Nachbarn so hilfsbereit und Kundinnen nd Kunden so neugierig, weiß Franz aus vielen Gesprächen. Darin steckt eine Chance für eine neue Dynamik für Wiesbaden. Wiesbaden ist eine klassische europäische Stadt mit all ihren Vorzügen und typischen Problemlagen. Deshalb sind neben den Expertinnen und Experten die Kolleginnen und Kollegenaus anderen Kommunen eingeladen, sich in diesen Gipfel einzubringen und gemeinsam über die Zukunft der kommunalen Zentren zu sprechen und voneinander zu lernen.

An der Programmgestaltung beteiligen

Mit einigen Koryphäen haben die Kongressmacher um Birgit Knetsch, Referatsleitung Wirtschaft und Beschäftigung, schon gesprochen. Jetzt startet das Projekt mit einem Aufruf, sich in die Programmgestaltung einzubringen. Auf unseren Panels werden wir Leute zusammenbringen, die Ressorts und Disziplinen übergreifend Wege suchen. Und wir bringen Leute, die gezeigt haben, dass sie auch etwas umsetzen können. Wir brauchen das Zusammenspiel. Vom konzertanten Handeln können alle nur profitieren, ob Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie bis hin zu Kongressen, Konzerten und Kultur, so Martin Michel von der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH.

Reihenweise kippen zurzeit wieder die Veranstaltungstermine vom Oktoberfest in München bis zur Frankfurter Fashion Week. Wir sind optimistisch, dass wir die Konferenz durchziehen werden. Notfalls als reines Streaming-Format. In der City schlägt das Herz der Stadt, das duldet keinen Aufschub.

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Bildnachweise

  • wiesbaden.de / Foto: Referat für Wirtschaft und Beschäftigung