Weinbau in Schierstein

Schierstein stellt dank seines mediterranen Flairs und des Hafens ein beliebtes Ausflugsziel dar. Auch der Weinbau hat in diesem Weinvorort eine große Bedeutung.

Weinbau in Schierstein

Schierstein stellt dank seines mediterranen Flairs und des Hafens ein beliebtes Ausflugsziel dar. Auch der Weinbau, 973 das erste Mal urkundlich erwähnt, hat in diesem Weinvorort eine große Bedeutung. Auf einer 39,2 Hektar großen Rebfläche wird hier eine Vielzahl von verschiedenen Weißweinen, - Riesling, Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauer Burgunder, Chardonnay und Silvaner - und Rotweinen - Spätburgunder, Dornfelder, Saint Laurent und Merlot - angebaut. Die Weine aus der Schiersteiner Hölle können an den Wochenenden von April bis Oktober am Weinstand auf dem Hans-Römer-Platz verkostet werden.

Lagenname, Bodenstruktur und Weincharaktere

Schiersteiner Hölle

Der Lagenname wird von dem Begriff Halde abgeleitet. Die Böden sind mittel bis tiefgründige Lösse über pliozänen und pleistozänen Kiesen und Sanden, zum Teil auch Auenböden. Die Weine zeigen eine mineralische Säuretextur und eine vegetative Aromatik. Sie sind verschlossen und entwickeln erst nach einer gewissen Reifephase ihre Finessen.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • wiesbaden.de / Foto: Heiko Kubenka
  • Wiesbaden Congress & Marketing GmbH
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