Schmetterlingen auf der Spur

Schon seit März sind die ersten Schmetterlinge, wie der Zitronenfalter und der Kleine Fuchs, draußen in der Natur unterwegs. Diese scheuen Flieger und viele weitere Schmetterlingsarten können in einer Sonderausstellung im Museum Wiesbaden betrachtet werden.

Schmetterlingen auf der Spur - im Museum Wiesbaden bis zum 31. Januar 2021.

Die Ausstellung führt seit März 2020 und bis zum 31. Januar 2021 in die Vielfalt, das Leben und die Besonderheiten der Tag- und Nachtfalter ein.

Darüber hinaus präsentiert die Schau 50 Schmetterlingsstudien und Aquarelle des preisgekrönten Naturillustrators und Künstlers Johann Brandstetter.

Über 50 Zeichnungen und Aquarelle

Die Schuppenflügler sind mit über 800.000 Exemplaren die dominanteste Organismengruppe in den Depots der Naturhistorischen Sammlungen. Da ist es Zeit, einen Ausflug in die Ausstellungsräume anzubieten und ihnen eine Stimme zu verleihen.

Die Ausstellung zeigt einheimische und exotische Schmetterlinge aus der ganzen Welt — von den Taunuswiesen bis zum tropischen Regenwald. Aber Schmetterlinge werden seltener. Mit regionalen Naturschutzmaßnahmen thematisieren die Kurator*innen auch die Ursachen für den Artenrückgang und die schwindende Häufigkeit der Schmetterlinge.

Über 50 Zeichnungen und Aquarelle von Johann Brandstetter zeigen auch die faszinierende Lebenswelt der Schmetterlinge. Vielen ist der aus Neuötting stammende Illustrator und Künstler durch sein umfangreiches Werk bekannt. Über 200 Bücher nutzen Brandstetters Illustrationen, darunter zahlreiche Natur- und Sachbücher. Mit großem Talent und einer unerschöpflichen Liebe zum Detail blickt er mit Stift und Pinsel auf die Natur. Im Besonderen stehen seit früher Jugend die Schmetterlinge in seiner Gunst. Mitmachstationen zum Mikroskopieren und Entdecken begleiten die Schau.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • wiesbaden.de / Foto: Museum Wiesbaden/Bernd Fickert
  • RMCC
  • RMCC