Fahrrad aus dem Keller holen

EVIM und das Verkehrsdezernat werben auf Wiesbadens größtem Plakat unter dem Slogan "Fahrrad aus dem Keller holen" für den Radverkehr in der hessischen Landeshauptstadt.

Dezernent Andreas Kowol vor der Plakatwand Kaiser-Friedrich-Ring: Fahrrad aus dem Keller holen

An der Hausfassade des Gebäudes Kaiser-Friedrich-Ring / Ecke Moritzstraße wirbt nun ein Großbanner mit dem Motiv „Fahrrad aus dem Keller holen“ für die bekannte städtische Kampagne "Frischer Wind für Wiesbaden". Das vom 1. Ring aus gut sichtbare, acht mal zehn Meter große Banner wurde vom Evangelischen Verein für Innere Mission in Nassau (EVIM) angebracht, der diese Werbefläche betreut.

Grundsätzlich unterstützt die EVIM gerne jede Initiative, die die Luftqualität in Wiesbaden erhöht. Insbesondere wäre es schön, wenn die Nutzung des Fahrrads von Eltern mit ihren Kindern zur Kita und von Schülern und Lehrkräften zu ihren Schulen zunehmen würde. Dies kann nur gelingen, wenn es weit verzweigte und sichere Fahrradwege gibt.

Es gibt in Deutschland mehr Fahrräder als Autos

Es gibt in Deutschland mehr Fahrräder als Autos verdeutlicht Verkehrsdezernent Andreas Kowol.  Allerdings schlummern viele davon in Kellern oder Garagen. Wir haben in Wiesbaden in den letzten zwei Jahren mit dem Rad-Grundnetz 2020 viele neue Radstreifen und Umweltspuren eingerichtet. Mit dem Großplakat wollen wir den Menschen jetzt den letzten Kick geben, ihr Rad wieder ans Tageslicht zu holen, die Reifen aufzupumpen und die neue Infrastruktur auszuprobieren. 

Den Wunsch von EVIM, noch mehr Radwege in Wiesbaden zu schaffen, nimmt Verkehrsdezernent Andreas Kowol gerne auf. Das gelte insbesondere für Wege, die zu Schulen führen.

Kampagne "Frischer Wind für Wiesbaden"

Neben dem Großbanner sind die Motive der Kampagne „Frischer Wind für Wiesbaden“ nach wie vor auf den digitalen Stadtinformationsanlagen der WALL GmbH sowie auf den LED-Installationen an der Brücke des Luisenforums über der Schwalbacher Straße zu sehen. Die Kampagne wurde von der Wiesbadener Agentur Scholz & Volkmer im Auftrag des Umweltamtes entwickelt.

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Bildnachweise

  • wiesbaden.de / Foto: Radbüro
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