Saarstraße - Radverbindung zwischen der Innenstadt und Schierstein

Eine sichere Radverbindung wird auf der Saarstraße gebaut, um die Radverbindung zwischen der Innenstadt und Schierstein zu verbessern.

In der Saarstraße wird eine neue Radverbindung gebaut.

Am Dienstag, 12. November, wurde der Spatenstich für einen Umbau der Saarstraße gesetzt, um die Radverbindung zwischen der Innenstadt und Schierstein zu verbessern. Damit wird eine wichtige Verkehrsachse zwischen der Innenstadt und Schierstein – und somit auch dem Rheingau - für den Radverkehr fit gemacht, und so rückt die Fertigstellung des Rad-Grundnetzes 2020 ein Stück näher. Für viele Pendlerinnen und Pendler, die aus Schierstein und dem Rheingau täglich nach Wiesbaden kommen, wird - mit E-Bike und komfortabler Verbindung - das Rad damit zu einer interessanten Option.

Die Arbeiten zur Errichtung von Radverkehrsanlagen erfolgen von der Rheingaustraße bis zur Erich-Ollenhauer-Straße auf einer Länge von circa 4,7 Kilometern. In Teilbereichen wird auch die Fahrbahndecke saniert. Die Radverbindung verläuft je nach örtlicher Situation entweder als Schutzstreifen oder als baulich getrennter Geh- und Radweg. Im Bereich der Unterführung unter der Bahnlinie hindurch wird den Radfahrenden der topografisch günstige Gehweg zur Nutzung frei gegeben. Im Bereich "außerorts" zwischen der Überquerung der Autobahn und der Einmündung Sylter Straße wird der vorhandene sehr schmale Geh- und Radweg beidseitig auf ein komfortables Maß verbreitert.

Die Gesamtmaßnahme kommt auch den Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugute: Wichtiger Bestandteil der Planung ist die Verbreiterung des Gehwegs im Bereich der Einmündungen Sylter Straße und Wörther-See-Straße. Somit wird erstmals ein barrierefreier Zugang zu den Bushaltestellen "Kallebad" geschaffen. Der gesamte Knotenpunkt wird umgebaut und die beiden Bushaltestellen werden in diesem Zuge barrierefrei ausgebaut. Die Baukosten von 2,5 Millionen Euro werden zu 40 Prozent durch das Land Hessen gefördert.

Der Ausbau erfolgt in insgesamt 20 einzelnen Bauphasen unter Teilsperrung einzelner Fahrbahnbereiche. Für die Erneuerung der Fahrbahndecken sind an einigen Wochenenden Vollsperrungen beziehungsweise Einbahnstraßenregelungen erforderlich, die jeweils von Freitagnachmittag bis Sonntagabend andauern. Am Ende werden sich die Verkehrssicherheit und der Komfort für Radfahrende, Bus-Fahrgäste und Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern.

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