Walhalla

Das Wiesbadener Walhalla: Nur eine kulturelle Nutzung kommt in Frage.

Seit Januar 2017 stehen die vorher lange Zeit vom Walhalla e.V. genutzten Räume des ehemaligen "Specialitätentheaters" leer. Mitten in der Innenstadt, einer durch die Ordnungspolitik ausgemachten Problemzone, steht das Potential der Nutzung einer Immobilie mit langer Geschichte von Theater über Varieté bis hin zu Disco und Kino. 

Der Kulturbeirat ist sich einig: Nur eine kulturelle Nutzung kommt in Frage. Momentan steht die Frage im Raum, ob die Stadt bereit ist die Sanierung in erheblichem Maße zu subventionieren. Damit ist auch die Frage verknüpft, wie eine Nutzung aussehen könnte. Die Beschlusslage der Stadtverordnetenversammlung sieht eine kulturelle Nutzung des Gebäudes vor.

Der Kulturbeirat hat dazu zum offenen Bürgerdialog mit ausgewählten Expertinnen und Experten vorab der Sitzung am 04.06.2019 eingeladen. Der Geschäftsführer der projektverantwortlichen Stadtentwicklungsgesellschaft SEG, Andreas Guntrum, die zuständige Gebietskonservatorin Dr. Maria Wüllenkemper sowie Michael Müller und Dr. Martino La Torre (beide Walhalla Studios) standen für Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Der Beirat hat daraufhin eine Empfehlung an den Kulturausschuss beschlossen: Der Nutzungsfrage soll Vorrang eingeräumt werden. Ein Interessenbekundungsverfahren ist der erste Schritt, um darauf aufbauend die Sanierung des Gebäudes schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.

Nun nimmt das Thema Fahrt auf. Ein zweistufiges Interessenbekundungsverfahren soll 2020 starten - unter der Beteiligung der Stadtverordnetenversammlung und des Kulturbeirats.


Das Walhalla in Wiesbaden.

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