Bildende Kunst in Wiesbaden

Der Beirat beschäftigt sich an diversen Stellen mit Bildender Kunst in Wiesbaden

Kunst am Bau / RMCC

Der Kulturbeirat verfolgt das Verfahren um die Auswahl und Realisierung ein Kunst-am-Bau-Projekt am RMCC seit der Beiratsgründung 2018.

Als Vertretung der städtischen Gesellschaft TriWiCon - Kurhaus, RMCC und Wiesbaden Marketing - war Thomas Sante im November 2018 zu Gast. Im Nachgang zur öffentlichen Auseinandersetzung zwischen der Jury zum "Kunst am Bau-Projekt" und der geschäftsführenden Bauleitung des RMCC regte der Kulturbeirat einen Dialog an: Wieso kann das Kunstwerk der renommierten Künstlerin Monica Bonvinci nicht realisiert werden. Oder - wie kann die Empfehlung der eigens für diesen Zweck eingesetzten Jury zum Kunstwerk mit den behördlichen Anforderungen in Einklang gebracht werden? Diesen Fragen ging der Kulturbeirat in der Sitzung am 12. November 2018 nach.

Im Nachgang zur Sitzung verfasste Ernst Szebedits, Vorsitzender des Beirats, einen offenen Brief an den Vorsitzenden der Betriebskommission der TriWiCon, Dr. Oliver Franz.

Dem Ausschuss für Schule, Kultur und Städtepartnerschaften empfahl der Beirat, eine Öffnung des Verfahrens anzugehen. Dieser Empfehlung folgte die Stadtverordnetenversammlung.

Nachdem das Verfahren wieder aufgenommen wurde und lange Zeit ein positiver Ausgang möglich schien, informierte die TriWiCon im Dezember 2020, dass es nicht zum Kunstwerk der Künstlerin Monica Bonvicini kommen wird. 
Thomas Sante war am 9. Februar 2021 erneut Gast der Beratung im Kulturbeirat. Er sicherte zu, dass es weiterhin im Interesse der TriWiCon sei das Verfahren mit der Realisierung eines Kunstwerkes abzuschließen. Der Beirat fasste eine erneute Beschlussempfehlung, die unter unten aufgeführtem Link einzusehen ist.


Eigenständiger Kunstsommer

Der Kulturbeirat hat in der kulturpolitischen Diskussion zur temporären Vereinigung der Biennale des Staatstheaters und des Kunstsommers Stellung bezogen. Er spricht sich für die (Wieder-)Einführung eines eigenständigen Kunstsommers aus. Zuvor hatten namhafte Persönlichkeiten der Kulturszene in Wiesbaden evaluatorische Statements zur Verschränkung der beiden Veranstaltungen mit Strahlkraft abgegeben.


Richtlinien zur Vergabe von Kunstpreisen

An der Diskussion um die Vergabe des Alexej-von-Jawlensky-Preises 2022 hat sich eine Debatte über Berücksichtigung von Richtlinien des Preises entzündet. Demnach wurde im eigens dafür aufgetellten Kuratorium ein beschleunigtes Verfahren für die Vergabe des Preises beschlossen, das nur einen vorgeschlagenen Preisträger zur Wahl stellte - ein Verfahren, das mit den Richtlinien zur Vergabe des Preises bricht. Im Nachgang zur Kuratoriumssitzung wurde hier ein deutlicher Unmut eines Kunstvereins und des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden deutlich. Einer konstruktiven Debatte im Kulturbeirat folgend, wurde die Empfehlung ausgesprochen, die Richtlinien dringend gemeinsam in 2021 zu überarbeiten - so dass sie der Preisvergabe im Einnehmen aller Beteiligten enstprechen und in Zukunft mehr Verbindlichkeit entsteht.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • wiesbaden.de / Foto: Kulturbeirat